Online Backgammon Spiel

Online Backgammon
 Home
 Backgammon
 Geschichte des Spiels
 Backgammon Regeln
 Online Backgammon
 Play65 Backgammon
 Turniere
 Download
 Tavli
 Tavla
 Artikel
 Directory
 Support
 Kontakt
 Site Map


Griechisches Backgammon

  • Tavli
  • Plakoto
  • Fevga
  • Bedeutung der griechischen Wörter
  • Plakoto-Situationen
  • Fevga-Situationen

  • tavli

    Tavli, das griechische Backgammon, ist ein Brettspiel, das aus drei einzelnen Spielen besteht. Das erste dieser Spiele ist das bekannte Backgammon, allerdings ohne Verdoppelungswürfel und meist auch ohne Backgammon (Sieg mit drei Punkten). Das gilt übrigens für alle drei Spiele. In der Regel wird um fünf oder sieben Punkte gespielt, selten um drei Punkte. Das Pendant zu Backgammon ist das Spiel „Portes“. Die anderen beiden Einzelspiele heißen „Plakoto“ und „Fevga“. Die genaue Entsprechung zu Backgammon heißt „Vidos“ . Ebenso wie beim Backgammon besteht das Ziel dieser drei Spiele darin, alle Steine in den Quadranten des Gegners (sein Heimfeld) zu bringen und abzutragen. Die anfängliche Aufstellung ist bei Backgammon am kompliziertesten.

    Plakoto

    Alle Spielsteine werden auf die Spitzen 1 und 24 gesetzt, wie es in der folgenden Abbildung gezeigt wird. Ebenso wie beim Backgammon gilt, dass zwei oder mehr Steine eine Spitze blockieren. Dies wird als „Porta“ bezeichnet. Außerdem kann ein einzelner Stein von einem gegnerischen Stein eingefroren werden. Wenn zum Beispiel ein weißer Stein auf einen schwarzen Stein gesetzt wird, kann der schwarze Stein erst wieder ziehen, wenn der weiße entfernt wurde.

    Hinweis 1:
    Im obigen Beispiel können auch mehrere weiße Steine auf den schwarzen Stein gesetzt werden.
    Hinweis 2:
    Ausgangspositionen (1 und 24) sind die als „mana“ bezeichneten Hauptpositionen. Wenn der Gegner dort einen einzelnen (den letzten) Stein – den Hauptstein – fängt, gewinnt er das Spiel mit Backgammon.

    Backgammon Brett


    Fevga

    Fegva ist wahrscheinlich am schwierigsten zu erklären und zu spielen. Die Steine werden in die entgegengesetzten Ecken gesetzt. Bei diesem schnellen Spiel kommt es auf die richtige Position an. Beide Spieler ziehen in dieselbe Richtung. Wenn sie zum Beispiel gegen den Uhrzeigersinn ziehen, werden die Steine wie in der Abbildung auf die Spitzen 12 und 24 gesetzt. Zuerst müssen beide Spieler einen Stein in das Startfeld des Gegners setzen. Bis zu diesem Zeitpunkt können sie nur mit diesem einen Stein ziehen. Sobald sich der erste Stein im gegnerischen Startfeld befindet, kann der Spieler mit den übrigen 14 Steinen ziehen. In diesem Spiel blockiert schon ein einzelner Stein eine Spitze.

    Hinweis 1: Kein Spieler darf alle sechs Spitzen in seinem Startfeld blockieren.
    Hinweis 2: Wenn einer der Spieler eine Mauer aus sechs Spitzen bildet und der andere Spieler alle seine Steine auf einer einzigen Spitze hinter dieser Mauer versammelt hat, muss der erste Spieler dafür sorgen, dass der Gegner weiterspielen kann.
    Hinweis 3: Eine Fevga-Variante heißt „Giul“. Der einzige Unterschied zu Fevga besteht darin, dass Sie bei einem Pasch diesen Pasch und alle höheren Werte spielen müssen. Wenn Sie zum Beispiel 4 und 4 würfeln, müssen Sie 4+4, 5+5 und 6+6 ziehen.


    Bedeutung der griechischen Wörter:

    Die Namen der drei Spiele haben folgende Bedeutung: „Portes“ bedeutet „Türen“. Zwei Steine bilden eine „Tür“, in die der Gegner keine Steine setzen kann. „Plakoto“ ist von dem Verb „plakono“ abgeleitet, das „etwas auf etwas legen“ bedeutet (in diesem Fall einen eigenen auf einen gegnerischen Stein) „Fevga“ bedeutet „laufen“ und veranschaulicht, dass es bei diesem Spiel auf Geschwindigkeit und gute Positionen ankommt.

    Plakoto-Situationen

    Die Abbildung zeigt einen Stein, der im weißen Startfeld vom Gegner eingefroren wurde. Der schwarze Spieler hat mit 6+6 begonnen und Spitze 12 blockiert. Bei Plakoto ist es sehr wichtig, im Startfeld des Gegners eine Position einzufrieren.

    Dieses Spiel wird Schwarz wahrscheinlich doppelt gewinnen. Allerdings hat es gerade erst begonnen und das Glück kann sich durchaus noch wenden. Wenn Weiß zum Beispiel 5+5 wirft, kann er Schwarz auf Spitze 21 einfrieren und dadurch wieder ein Gleichgewicht herstellen.



    Hier hat Schwarz eine Mauer über sechs Spitzen gebildet, während Weiß einige Steine in das Startfeld des Gegners gesetzt hat. Jeder Spieler hat zwei Steine in der Hauptposition. Auch hier ist Schwarz in der besseren Position, aber die Hauptsteine beider Spieler können eingefroren werden.



    In diesem Fall steht es schlecht für Schwarz. Der weiße Spieler befindet sich in einer hervorragenden Position und Schwarz hatte beim Würfeln kein Glück. Der schwarze Spieler hat drei Steine in der Hauptposition und hat 5+4 gewürfelt. Er hat keine Wahl. Er muss zwei seiner Steine von der Hauptposition nehmen, so dass der Hauptstein nicht mehr geschützt ist. Weiß kann das Spiel mühelos gewinnen. Der weiße Spieler gewinnt mit Backgammon.


    Fevga-Situationen

    Diese Abbildung veranschaulicht die Regel über das Ziehen eines Steins in das Startfeld des Gegners. Beide Spieler müssen einen Stein in das Startfeld des Gegners setzen, bevor sie mit den übrigen Steinen ziehen dürfen. In diesem Fall hat Weiß dieses Ziel zuerst erreicht. Schwarz muss seinen Stein noch auf Spitze 16 im weißen Startfeld ziehen.

    Fevga-Situationen 1


    Diese Abbildung veranschaulicht die Regel über das Ziehen eines Steins in das Startfeld des Gegners. Beide Spieler müssen einen Stein in das Startfeld des Gegners setzen, bevor sie mit den übrigen Steinen ziehen dürfen. In diesem Fall hat Weiß dieses Ziel zuerst erreicht. Schwarz muss seinen Stein noch auf Spitze 16 im weißen Startfeld ziehen.

    Fevga-Situationen 2


    In dieser Situation muss Weiß dafür sorgen, dass Schwarz ziehen kann. Alle schwarzen Steine befinden sich hinter den weißen Steinen, und Schwarz kann nicht ziehen. Daher muss Weiß in seiner Mauer eine Lücke schaffen. Ein wenig Hoffnung gibt es für Schwarz also noch ...

    Fevga-Situationen 3

    Bedava Tavla Indir - Tavla Oyunu